F.S.V. Bad Schwalbach e.V.

Vereinsgeschichte


Das 80-jährige Bestehen unseres Vereines ist eine gute Gelegenheit, um in die Vergangenheit zu schauen. Aus Überlieferungen wissen wir, dass schon 1920 in unserer Stadt, die damals noch Langenschwalbach hieß, Fußball gespielt wurde. Unter dem Initiator Willi Eschenauer wurde der VFR Langenschwalbach mit ca. 100 Mitgliedern gegründet. Die Vereinsstatuten lieh man sich vom MGV 1841 und als Sportplatz diente die Wiese vor dem Moorbadehaus, wo auch gleich das erste Spiel siegreich gegen Hahn absolviert wurde. Fünf gestandene Männer der Familie Babtistella waren in den Anfangsjahren wichtige Stützen unseres Vereins. Der Älteste von ihnen, Theo, führte die Mannschaft als Spielertrainer an. Wegen Unstimmigkeiten löste sich der Verein auf.

Allerdings gründete man 1927 unter dem 1. Vorsitzenden Otto Lotz einen neuen Verein, unseren noch heute bestehenden FSV. Von 1927 bis 1939 trug der Verein seine Spiele im Röthelbachtal aus und wurde in dieser Zeit zweimal Kreismeister. Infolge der Kriegsjahre wurde der Spielbetrieb eingestellt. Nach dem Krieg entstand durch den Zusammenschluss von Turn- und Fußballverein unter der Leitung von Dr. Metz der TSV. Aus dieser Vereinigung bildeten sich 1949 wieder die alten Bad Schwalbacher Vereine TSV 1841 und FSV. 1950 wurde der FSV Kreismeister Untertaunus und stieg in die A-Klasse Wiesbaden auf. Leider folgte 1953 der Abstieg in die B-Klasse, der man dann 14 Jahre angehörte. In dieser Zeit hießen die 1.Vorstzenden Paul Kerner, Ernst Lammel, Adolf Ahrend, Max Winter und Herr Haag. Der Sportplatz im Röthelbachtal entsprach nicht den Normen des DFB und deshalb baute man im Heimbachtal eine neue Sportanlage. Am 2. Oktober 1960 wurde der Spielbetrieb mit einem Kräftemessen gegen die Freien Turner aufgenommen.

Von 1965 bis 1978 leiteten Fritz Becker als 1.Vorsitzender und Stefan Huber als Spielausschussvorsitzender sehr erfolgreich die Geschicke unseres Vereins. Dies gipfelte im ersten Platz der Bezirksliga Wiesbaden und dem mehrjährigen Spielbetrieb in der Gruppenliga Hessen Mitte. Für diese 13 sehr erfolgreichen Jahre gilt unsere besondere Danksagung den leider nicht mehr unter uns weilenden Fritz Becker und Stefan Huber. Auch Elisabeth Huber, die noch heute zu manchen Heimspielen kommt, gebührt für die langjährigen treuen Dienste im Vereinsheim unser außerordentlicher Dank. Leider stieg der FSV 2-mal in Folge ab und spielte ab der 1978/79 für vier Spielzeiten in der A-Klasse Wiesbaden. Danach entpuppte sich der Verein als Fahrstuhlmannschaft. Die Stationen waren: Saison 1982/83 Abstieg in die B-Klasse Untertaunus West, 1983/84 Aufstieg in die A-Klasse Wiesbaden, 1984/85 wieder Abstieg in die B-Klasse Untertaunus West und 1985/86 Aufstieg in die A-Klasse Wiesbaden. Die nächsten vier Jahre konnte sich der Verein in dieser Spielklasse sportlich halten, bevor er nach der Saison 1991/92 wieder in die B-Klasse Untertaunus West abstieg. Während der Saison 1986/87 spielte der FSV in Bleidenstadt, weil der Hartplatz zu einem Kunstrasen umgebaut wurde, damals einer der ersten und modernsten in Deutschland.

Aufgrund einer Neugliederung der Spielklassen landete der FSV in der A-Klasse Untertaunus West und stieg am Ende der Saison 1992/93 in die Bezirksliga auf. Von 1980 bis zum heutigen Zeitpunkt gab es folgende 1. Vorsitzende: Stefan Huber, Klaus Becker, Wilhelm Köppe, Matthias Reis, Bernd Bendig und Günther Dworschak. In dieser Zeit waren Jeno Oswald, Kurt Werner Abel, Gerhard Müller, Bernd Siesenop, Helmut Kosina, Horst Bremser, Peter Berg, Volker Theisinger, Rüdiger Köster und Michael Hölzer als Trainer tätig. Ab Februar 2003 setzte sich der Verein unter dem 1.Vorsitzenden Bernd Bendig das Ziel, den Verein sportlich neu aufzustellen und die 1.Mannschaft so zu verstärken, dass man das Potential für den Bezirksoberligaaufstieg hat. Am Ende der Saison 2006/2007 gelang mit dem 2. Platz das ersehnte Ziel, der Aufstieg in die Bezirksoberliga.